Know-how entsteht nicht von heute auf morgen.

Das wissen wir seit mehr als 100 Jahren.

100 Jahre Eisenwerk Würth – Eine Firmengeschichte voller Höhen und Tiefen, geprägt von tatkräftigen und mutigen Persönlichkeiten, die dieses Familienunternehmen zu dem gemacht haben, was es heute ist: Ein Eisenwerk, das nicht durch Größe, sondern Qualität, Erfahrung und Innovationsgeist überzeugt.

Was mit der Pionierarbeit von Firmengründer Julius Würth zur Abschaffung des äußerst gesundheitsschädlichen Quarzsand und der Einführung metallischer Strahlmittel begann, führen wir auch heute noch selbstbewusst weiter. Wir scheuen uns nicht davor, die üblichen Verfahren, Technologien, Materialien und unser eigenes Tun kritisch zu betrachten, auf die Probe zu stellen und falls nötig zu optimieren. Nur so schaffen wir es das bestmögliche Ergebnis für Sie, Ihre Kunden, unsere Mitarbeiter und Umwelt herauszuholen. Denn Tradition verpflichtet. Und das ist gut so.

Wenn Sie mehr über die Geschichte des Eisenwerk Würths wissen wollen, sprechen Sie uns einfach an.

  • Veranstaltung „Kompetenznetzwerk Strahlmittel“


    Am 09. April 2018 fand in unserem Haus die 4. Sitzung des „Kompetenznetzwerkes Strahlmittel“ statt.

    Am 09. April 2018 fand in unserem Haus die 4. Sitzung des „Kompetenznetzwerkes Strahlmittel“ statt.
    Kompetenznetzwerk Strahlmittel (PDF-Download)

  • Neuer Straßenname würdigt das Lebenswerk von Unternehmer Julius Würth


    Unsere neue Adresse am gleichen Standort ist die Julius-Würth-Straße 1-3 in 74177 Bad Friedrichshall.

    Seit mehr als 100 Jahren steht das Eisenwerk Würth in der Jagstfelder Straße in Bad Friedrichshall. Jetzt erhält der Straßenabschnitt rund um das Eisenwerk den Namen des Mannes, der das Unternehmen lange Jahre und bis heute wirksam geprägt hat. Mit der Umbenennung in Julius-Würth-
    Straße erfüllt sich für Geschäftsleitung und Belegschaft des Traditionsunternehmens der Wunsch, dem weitsichtigen und sozial engagierten Unternehmer ein sichtbares Zeichen der Verbundenheit
    zu setzen.

    Als Julius Würth 1914 die Leitung des in Familienbesitz befindlichen Unternehmens übertragen wurde, war es zwar keine Liebe auf den ersten Blick, doch eine Herausforderung, der er sich zeitlebens mit großem persönlichem Einsatz gestellt hat.
    Julius Würth, Jahrgang 1884, war von heute aus betrachtet in vielfacher Hinsicht ein moderner Mann: Schon früh hat er die gesundheits- und umweltschädlichen Auswirkungen von Quarzsand als Strahlmittel thematisiert und die technischen und qualitativen Vorteile von metallischen Produkten erkannt. Damit war der Weg für die heutige technologische Ausrichtung des Unternehmens geebnet, das sich weltweit als Markenhersteller von Metallstrahlmitteln einen Namen gemacht hat. Seiner Tochter Irene, die 2016 im Alter von 99 Jahren verstorben ist, hat er die Möglichkeit zur unternehmerischen Tätigkeit eröffnet, indem er sie nach dem 2. Weltkrieg zunächst als Mitgesellschafterin, später als Geschäftsführerin ins Eisenwerk holte und damit den Grundstein für die nächste Generation legte. Eine klare Wertehaltung, die eine starke soziale Orientierung und Mitarbeiterfürsorge beinhaltete, prägte das Denken und Wirken von Julius Würth, der im Jahr 1963 79jährig verstorben ist. Seiner Tochter hat er damit nicht nur ein Lebenswerk, sondern auch eine Philosophie hinterlassen, die noch heute ein Grundpfeiler der Firmenkultur im Eisenwerk Würth ist.
    Das Erbe von Julius Würth wird heute als Stiftung weitergeführt, die die Tochter im Sinne des Vaters ins Leben gerufen hat. Die Stiftung fördert soziale Projekte und bildet darüber hinaus die Grundlage für den Fortbestand der Firma über die Familie Würth hinaus.
    Die Initiative zur Straßenumbenennung kommt daher nicht von ungefähr aus den Reihen der Mitarbeiter des Eisenwerks Würth, wo man sich über die positive Entscheidung und Unterstützung der Stadt Bad Friedrichshall besonders freut.
    Die Einweihung der neuen Julius-Würth-Straße findet am 24.11.2017 im Beisein von Bürgermeister Timo Frey sowie Vertretern von Firma und Stiftungsrat der Julius-Würth-Stiftung statt.

  • Neue Dimensionen erforschen


    Umfassende Partikelanalysen sind dank des neuen Camsizer für das Eisenwerk Würth Technikum kein Problem.

    Um die Korngrößenverteilung von neuen bzw. im Einsatz befindlichen Strahlmitteln zu bestimmen, wurde bislang mit Sieben fraktioniert und im Anschluss die Massenverteilung in Gew.-% bestimmt. Seit kurzem verfügt das Würth-Technikum über einen Partikelanalysator der Fa. Retsch. Diese sind Marktführer in diesem Bereich.

    Über zwei Hochgeschwindigkeitskameras werden pro Sekunde jeweils über 60 Bilder des herabfallenden Strahlmittels gemacht und in Echtzeit jeder einzelne, erfasste Partikel auf seine Geometrie und seine Rundheit vermessen. Dadurch ergeben sich ganz neue Möglichkeiten in der Beurteilung von Strahlmittel-Granulaten: Die Siebverteilung einer Strahlmittelprobe kann durch diese Technologie in einem Bruchteil der Zeit analysiert werden, gegenüber der alten aufwändigeren Siebtechnologie.In der Darstellung der Siebverteilung kann z. B. die mittlere Korngröße [MK] der Probe direkt abgelesen werden. Weiter kann über diese Technologie eine exakte Trennkorngrößenbestimmung durchgeführt werden. Partikel die kleiner sind als die Trennkorngröße eines Betriebsgemisches werden aus der Strahlanlage ausgetragen. Dieser Parameter ist die Grundlage für eine exakte Beurteilung eines Strahlprozesses.

    Rundheit:

    Um eine exakte Analyse einer Strahlmittelprobe zu erstellen ist die Bewertung der Rundheit ein sehr wichtiger Aspekt. Zum Beispiel werden in der Praxis oft kantige metallische Strahlmittel eingesetzt, die während des Einsatzes sehr schnell einrunden und dadurch ihre Wirkung beim Strahlen sehr stark verändern. Um diese Effekte beurteilen zu können, ist eine Analyse der Rundheit unumgänglich.

    Wir investieren für Sie und Ihren Strahlprozess.

    Je exakter die Analyse des bestehenden Prozesses durchgeführt werden kann, desto präziser können wir Sie beraten und Ihren Prozess weiter optimieren. Sprechen Sie uns an!

Verantwortung übernehmen wir nicht nur für unsere Produkte.

Weil Perspektiven wichtig sind.

35 Jahre nach dem Tod des Firmengründers Julius Würth gründet Irene Würth, dessen Tochter und ehemalige Geschäftsführerin, die Julius-Würth-Stiftung, welche im April 1998 rechtskräftig vom Regierungspräsidium Stuttgart als mildtätige Stiftung genehmigt wurde.

Jährlich wiederkehrend schüttet die Stiftung finanzielle Mittel zur Unterstützung von Personen des örtlichen Umfeldes (Stadt Bad Friedrichshall und Umgebung) aus, die infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes auf die Hilfe anderer angewiesen sind sowie zur Unterstützung von einkommensschwachen Personen. Auf diese Weise konnten bereits vielerlei zweckentsprechende Projekte in nachhaltiger Weise gefördert werden.

Die Übernahme von sozialer Verantwortung nach außen ist jedoch nicht die einzige Zwecksetzung der Julius-Würth-Stiftung. Vielmehr wurde durch die Errichtung der Julius-Würth-Stiftung auch die Nachfolge für die Eisenwerk Würth GmbH geregelt. Sie geht ungeteilt als Erbe in die Stiftung ein. Damit bietet die Stiftung nach innen die Grundlage für den Fortbestand und die Kontinuität für die Eisenwerk Würth GmbH und für alle Mitarbeiter Zukunftsperspektive und Berechenbarkeit.